Thomas Hurter als neuer Zentralpräsident nominiert

27. November 2020 agvs-upsa.ch – Thomas Hurter soll neuer Zentralpräsident des Auto Gewerbe Verband Schweiz (AGVS) werden. Der SVP-Nationalrat aus Schaffhausen wurde von der Präsidentenkonferenz des Schweizer Garagistenverbandes gewählt und somit als einziger Kandidat zuhanden der Delegierten­versammlung vorgeschlagen. Die Wahl des neuen Zentralpräsidenten und Nachfolgers von Urs Wernli findet im Rahmen der DV im Juni 2021 statt.
 

red. Urs Wernli führt den AGVS seit 2003 und baute den Verband zu einem modernen und leistungsfähigen Dienstleistungszentrum für die Schweizer Garagisten aus. Heute vertritt der AGVS die Interessen von 4000 Mitgliederbetrieben mit rund 39'000 Mitarbeitenden. «Auf meinen Nachfolger wartet eine spannende Tätigkeit in einem gut aufgestellten Verband und einer dynamischen Branche», sagt Urs Wernli an die Adresse von Thomas Hurter (Bild links). Der scheidende Zentralpräsident hatte im Rahmen eines mehrere Monate dauernden Selektionsverfahrens das Anforderungs- und Stellenprofil seines Nachfolgers erarbeitet, war in das Nominationsverfahren auf eigenen Wunsch jedoch nicht involviert.

Entscheidende Kriterien für den neuen AGVS-Zentralpräsidenten sind unternehmerische Erfahrung, Belastbarkeit, Mehrsprachigkeit und politische Vernetzung. Der Nominationsausschuss des Garagistenverbandes, bestehend aus Vertretern von verschiedenen Sektionen aller Sprachregionen, fand diese Attribute in der Person von Thomas Hurter.

Thomas Hurter ist Betriebsökonom und verfügt über ein MBA. Bis 1993 war er Berufsmilitärpilot, seither ist er als Linienpilot für die Swiss tätig. Seit 2007 politisiert der 57-Jährige im Nationalrat, wo er sich als Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen einen Namen als versierter, dossiersicherer Verkehrspolitiker gemacht hat. Als Zentralpräsident des Automobil Clubs der Schweiz (ACS) und Präsident von Aerosuisse, dem Dachverband der Schweizerischen Luft- und Raumfahrt, ist Thomas Hurter bestens vernetzt.

Der AGVS hat sich in den letzten Jahren vermehrt in verkehrs- und gewerbepolitischen Themen eingebracht und verspricht sich vom neuen Zentralpräsidenten, dass er dieses Engagement für das Schweizer Autogewerbe als systemrelevante Branche und wichtiger Wirtschaftszweig auch auf bundespolitischer Ebene weiterführt. «Ich möchte mich in diesen Aufgaben und Herausforderungen voll und ganz einbringen und Lösungen im Sinne der Mitglieder finden», sagt Thomas Hurter. «Ich stelle mich der Wahl mit grosser Vorfreude.» Thomas Hurter ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Töchtern. 

Der bisherige Zentralpräsident Urs Wernli (bild rechts) bleibt bis zur Delegiertenversammlung am 9. Juni 2021 in Wettingen AG im Amt. «Der Umbau einer ganzen Branche vom Garagisten zum Mobilitätsdienstleister ist eine faszinierende Aufgabe», sagt Urs Wernli. «Ich bin überzeugt, dass Thomas Hurter eine ideale Besetzung ist, um unseren Verband in die Zukunft zu pilotieren.»
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Kommentare


Peter Hirn 1. Dezember 2020 - 10:13
Eine sehr fähige Person. Ein bisschen zukunftsorientiert wäre besser als die, leider oft von ihm vertretene SVP-Politik.